Marc Faber im Interview: „Junge Leute tun mir ehrlich leid“ – Fonds + ETF – Finanzen – Handelsblatt

via Marc Faber im Interview: „Junge Leute tun mir ehrlich leid“ – Fonds + ETF – Finanzen – Handelsblatt.

Investorenlegende Marc Faber sieht den freien Kapitalismus am Ende und sorgt sich über die zunehmende Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Mit welchen Aktien er sich gegen die von ihm erwartete Geldentwertung stemmt.

Es gibt viel zu viele Regularien – und die schaden vor allem den kleinen Unternehmen. Große Unternehmen jubeln.

Weil Großkonzerne sich ein Heer von Anwälten leisten können.

Wir haben keinen freien Kapitalismus mehr. Heute bestimmen Großkonzerne und Politik alles.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten vor 30 Jahren Immobilien und ein Aktienpaket geerbt und ihr Kollege nicht. Auch wenn sie in den letzten Jahren weniger verdient haben, wären Sie heute um ein Vielfaches reicher als er. Der Wert dieser Anlageklassen ist so stark gestiegen, weil Notenbanken wie die Fed in den USA so viel Geld in das System gepumpt haben. Das verschweigen die keynesianisch-interventionistisch geprägten Politiker bloß gerne. Die Reichen kommen immer besser durch eine Inflation.

Die Gelddruckerei führt zu einer Erosion der Mittelschicht.

Die richtig reichen Familien in Deutschland und anderswo haben ihr Vermögen längst in Stiftungen gepackt. Eine Reichensteuer ist nichts als eine Symptombekämpfung.

 

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