‚Weiblich ist progressiv‘ und ,männlich ist reaktionär‘ ? | MEDRUM

In seinen weiteren Ausführungen sagte Hollstein laut Wunsch: „Es entspricht inzwischen dem Zeitgeist, Männlichkeit nur noch mit den negativen Assoziationen von Gewalt, Krieg, Naturzerstörung, sexueller Belästigung und Missbrauch zu verbinden. Auch einstmals positive Qualitäten von Mannsein werden mittlerweile gesellschaftlich umgedeutet.“ Männlicher Mut werde als männliche Aggressivität denunziert, aus Leistungsmotivation werde Karrierismus, aus Durchsetzungsvermögen männliche Herrschsucht, aus sinnvollem Widerspruch männliche Definitionsmacht und das, was einst als männliche Autonomie durchaus hochgelobt gewesen sei, werde nun als die männliche Unfähigkeit zur Nähe umgedeutet. Wunsch stellt weiter dazu die Aussage Hollsteins heraus. „Wenn der Mainstream sagt, ‚weiblich ist progressiv’ und ,männlich ist reaktionär’, dann ist das eine systematische Offerte zur Selbstzerstörung der Gesellschaft.“(…) So gerieten besonders Jungen in eine frühe Abhängigkeit von der Mutter, oft auch deshalb, weil Frauen im Umgang mit der Geschlechtlichkeit des Jungen – wenn auch meist unbewusst – den Bezug zur eigenen Geschlechtlichkeit im Kontakt mit Männern einbrächten. Professor Franz habe dies als das männliche Problem schlechthin bezeichnet. Es werde durch abwesende Väter noch massiv verstärkt.

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